Die vierte Farbvariation ist der gelbe Axolotl, und er nimmt streng betrachtet einen eigenen Artstatus ein. Dabei handelt es sich um den sogenannten "Humphrey-Axolotl". Der "Humphrey-Axolotl ist ein reiner Albino, dem jedes Melanin fehlt. So um 1960 hatte Humphrey innerhalb eines Experiment an der University of Indiana neotenische Larven des Tigersalamders (Ambystoma tigrinum) mit Axolotln (Ambystoma mexicanum) gekreuzt. Humphrey machte sich den zum Teil vorhandenen Teilalbinismus der Tiere zu Nutze und erzielte nach langwierigen Kreuzungen und Zuchten den gelben Axolotl, dem sog. "Humphrey-Axolotl". Der Humphrey-Axolotl ist ebenso wie die anderen Axolotl zu pflegen und zu züchten. Ebenfalls gut gelingt die künstlich durchgeführte Metamorphose. Bei einem verendeten Tier konnten ebenfalls geringfügige Reste der Schilddrüse festgestellt werden. Im Gegensatz zu den eigentlichen Axolotln erschienen die Reste der Schilddrüse geringfügig größer oder besser bzw. weiter ausgebildet zu sein. Es bedarf hierzu sicherlich genauere und exaktere Untersuchungen um diesen Sachverhalt zu verfestigen.
Literatur:
F. Rehberg: Der Humphrey-Hybrid-Axolotl, ein echter Albino. DATZ 1990: 343-346.
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